Dienstag, 26.9.2017

Zur Zeit des Oktoberfests sind die Bayern betrunkene, wankende Gestalten gewohnt. Mit diesem Betrunkenen hat die Polizei bei ihrem Einsatz aber wahrscheinlich nicht gerechnet.

September ist Wiesn-Zeit

Von 16. September bis 3. Oktober findet in Bayern das Oktoberfest statt. Jedes Jahr tingeln Millionen Menschen nach München, um das Spektakel live zu erleben. Das Bier fließt in Strömen und dementsprechend ist auch der Alkoholpegel der Besucher recht hoch. Einige schaffen es nicht mehr gerade zu laufen und treten wankend den Heimweg an. Die Polizei muss dann oftmals nachhelfen um Verletzungen oder Handgreiflichkeiten zu verhindern.

Quelle: Wikimedia Commons

Die Bayrische Polizei ist also speziell zu dieser Zeit den Kontakt mit Betrunkenen gewöhnt, vor allem die Münchener Polizei. Umso verwunderlicher, dass nun ein etwas anderer Betrunkener aufgegabelt wurde und zwar von einer anderen „Wiesn“.

„Ein verletzter Waschbär versucht einen Radweg zu überqueren.“

Dieser Anruf ging bei der Polizei im bayrischen Landkreis Schweinfurt ein. Anscheinend versuchte ein torkelnder und anscheinend schwer verletzter Waschbär auf einem Radweg eine Wiese zu erreichen. Die Polizei machte sich sofort auf den Weg um dem verletzten Tier zu helfen. Als sie allerdings ankamen, bemerkten sie, dass der Waschbär zum Glück nicht verletzt war.

Er war nur sturzbetrunken!

Anscheinend hatte er in den angrenzenden Weinbergen etwas zu viele vergorene Trauben gefuttert und hatte sich im Zickzack-Muster auf den Weg nach Hause gemacht. Die angrenzende Wiese hatte er über den Radweg erreichen wollen und war dabei den Passanten „unangenehm“ aufgefallen.

Die Polizisten brachten den betrunkenen Waschbär am Straßenrand in Sicherheit, wo er in Ruhe ausnüchtern konnte. So einen Einsatz haben die Beamten wohl auch zur Oktoberzeit eher selten.