Dienstag, 10.10.2017

Eine TV Produktion in Großbritannien erlaubte sich 2012 einen derben Scherz. Sie inszenierte eine Zombie Apokalypse und ließ den Teilnehmer im Glauben diese finde tatsächlich statt.

Eine zweite Chance

Steven (der Teilnehmer der Show) wurde von seiner Mutter als faul beschrieben, sie hatte nicht das Gefühl, dass ihr Sohn sie noch liebt. Deshalb beauftragte sie den Hypnose-Künstler Derren Brown ihrem Sohn eine Lektion zu erteilen. Ziel war es Steven eine zweite Chance zu ermöglichen, indem er sein Leben wieder zu schätzen lernt. Dafür wurde der Weltuntergang simuliert mit Zombies und allem Drum und Dran.

Enormer Aufwand

200 Statisten, extra produzierte Radio- und TV-Übertragungen, die Kontrolle seines Newsfeeds auf den Sozialen Medien und akribische Vorbereitungen machten die Inszenierung perfekt.

Ein Meteoreinschlag lässt die Menschheit zu Zombies werden. Nur einige Überlebende sind übrig, darunter Steven. Dieser wacht zwei Wochen (in Wirklichkeit nur ein paar Stunden) nach dem Einschlag (den er live miterlebt) in einem Krankenhaus auf. Er wird von Zombies verfolgt, denkt all seine Liebsten sind gestorben und muss sich verstecken. Immer in Panik, unter ständiger Beobachtung von hunderten Kameras die seine Qualen für die Zuseher aufzeichnen versucht er zu überleben.

Unter Aufsicht

Derren Brown gibt an, das Ganze unter psychischer und physiologischer Betreuung von Steven gemacht zu haben, außerdem habe er ihm unterbewusst suggeriert, dass er sich nicht in Lebensgefahr befand. Ob das tatsächlich der Fall war wissen wir nicht. Zu Ende der Show erwacht Steven in seinem Bett, als wäre alles nur ein Traum gewesen. Doch Derren löst auf, was wirklich passiert ist. Steven ist sichtlich erleichtert und weiß sein Leben und seine Familie nun mehr zu schätzen denn je.