Schweißt dieses Mahnmal die Dresdner zusammen?

Mahnmal. Mit dieser Kunstinstallation will Manaf Halbouni ein Zeichen setzen für Frieden und Menschlichkeit. Drei senkrecht aufgestellte „Schrottbusse“, wie sie von manchen Dresdnern gennant werden, sollen an seine Heimat Aleppo übertragen erinnern.

Obwohl Halbouni hiermit ein Zeichen für Frieden setzen wollte führt es infolge zu Störungen.

Diese Kunstinstallation sorgte deshalb für eine Spaltung zwischen den Bürgern der Stadt Dresden. Etwa 60 Protestanten störten zumal die Eröffnungsrede mit Parolen und Gepfeife.

„Schämt euch!“ sagte Halbouni während der Einweihung.
Das hinderte die Gegner nicht daran nach der Eröffnungsrede ihren Unmut zu äußern.

Blanken Hass, verurteilende Worte und diskriminierende Blicke musste der Künstler entgegennehmen.

„Mit einer Menge, die gekommen ist, um zu hetzen, zu stören, zu pfeiffen und den Oberbürgermeister als Volksverräter zu beschimpfen, mit der kann man nicht reden“, sagte Frank Richter, Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche.

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Mahnmal für Aleppo: Jetzt stehen die ersten
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Mahnmal für Aleppo: Jetzt stehen die ersten
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Mahnmal. Mit dieser Kunstinstallation will Manaf Halbouni ein Zeichen setzen für Frieden und Menschlichkeit. Drei senkrecht aufgestellte "Schrottbusse", wie sie von manchen Dresdnern gennant werden, sollen an seine Heimat Aleppo übertragen erinnern.Obwohl Halbouni hiermit ein Zeichen für Frieden setzen wollte führt es infolge zu Störungen.Diese Kunstinstallation sorgte deshalb für eine Spaltung zwischen den Bürgern der Stadt Dresden. Etwa 60 Protestanten störten zumal die Eröffnungsrede mit Parolen und Gepfeife.„Schämt euch!“ sagte Halbouni während der Einweihung. Das hinderte die Gegner nicht daran nach der Eröffnungsrede ihren Unmut zu äußern.Blanken Hass, verurteilende Worte und diskriminierende Blicke musste der Künstler entgegennehmen.„Mit einer Menge, die gekommen ist, um zu hetzen, zu stören, zu pfeiffen und den Oberbürgermeister als Volksverräter zu beschimpfen, mit der kann man nicht reden“, sagte Frank Richter, Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche.