Dienstag, 19.9.2017

Kate Walsh, bekannt aus der Serie „Grey’s Anatomy“, musste vor zwei Jahren einen schweren Schlag erleiden. Körperliche Beschwerden zwangen sie dazu zum Arzt zu gehen. Dieser stellte einen zitronengroßen Hirntumor fest, der schnellstmöglich entfernt werden musste. Heute steht die Schauspielerin wieder vor der Kamera und ist geheilt, dennoch hat sie eine Bitte an uns alle.

Stress, Sorgen und Selbstdiagnosen

Schauspielerin Kate Walsh kennt man aus den Erfolgsserien „Grey’s Anatomy“und „Private Practice“. Dort spielte sie die Ärztin Addison Montgomery. In „13 Reasons Why“ spielt sie nun die Mutter einer der Hauptpersonen Hannah. Zwar bekam die Serie viel Kritik aufgrund des kontroversen Leitthemas, um welches sich die Serie dreht, aber Kate konnte ihr Schauspieltalent einmal mehr unter Beweis stellen.

Das sie diese Rolle annehmen konnte ist aber nicht selbstverständlich. 2015 zog sich Kate aus der Öffentlichkeit zurück. Der Grund: Sie fühlte sich unwohl und bemerkte, dass mit ihrem Körper etwas nicht stimmte. Zu Beginn schob sie es auf ihren stressigen Alltag und versuchte etwas zur Ruhe zu kommen. Doch als die Symptome immer heftiger wurden, begann Kate und auch ihr Umfeld sich ernsthaft Sorgen zu machen.

Diagnose Hirntumor

Die 49-Jährige bekam immer heftigere Kopfschmerzen. Sie hatte Probleme beim Autofahren die Spur zu halten und auch ihre Bekannten bemerkten Veränderungen. Ihr Pilatestrainer beobachtete, dass ihre rechte Körperseite hing und als die Schauspielerin keine ganzen Sätze mehr sprechen konnte, ging sie, trotz ihrer Angst vor Krankenhäusern, zum Arzt.

Dort bekam sie die Schockdiagnose: Hirntumor!

Ein 5 Zentimeter großer Tumor saß in ihrem Gehirn und verursachte die Symptome. „Ich hatte so Angst, ich fühlte mich wie im Robotermodus.“, so Kate über die Diagnose. Nur 3 Tage später wurde sie operiert.

Zurück im Leben

Die OP verlief gut und nur 9 Monate nach der Schocknachricht konnte Kate bereits wieder vor der Kamera stehen. Kate achtet jetzt mehr auf sich und ihre Gesundheit. Ihr Tipp an alle:

„Geht regelmäßig zum Arzt. Wir sind so daran gewöhnt, uns selbst zu diagnostizieren. Ich ändere mein Workout, ich ändere meine Diät …“

Mittlerweile hat sie sich vollständig von der OP erholt und steht souveräner denn je vor der Kamera.

Quelle: Shutterstock